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...gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, aber ich versuche es trotzdem einmal.

Jahrgang 68, aufgewachsen in Nettelstedt, einem kleinen aber umso gemütlicheren Nest im Kreis Minden-Lübbecke, bin ich durch die Nähe des Großen Torfmoor und des Wiehengebirge
praktisch inmitten der Natur aufgewachsen. In meinen Augen ist diese Umgebung bis heute
der schönste „Spielplatz“ den ein kleiner/großer Junge sich vorstellen kann.
Diesen Umständen und der Tatsache, dass mir mein leider inzwischen verstorbener Bruder
schon im zarten Alter von 5 Jahren die erste Kamera ( Kodak Instamatik ) in die Hand gegeben hat,
habe ich es zu verdanken, dass ich quasi mit der Naturfotografie ( aber nicht nur dieser )
groß geworden bin und die Welt durch den Sucher betrachte.

Natürlich gab es im Laufe der Jahre auch Durststrecken
in denen das hantieren mit der Kamera in den Hintergrund gerückt ist,
und ich mich mit anderen Hobbys, wie z.B. der Paläontologie,
der Musik,Oldtimer-Restauration, Satelliten-Technik, Hifiboxenbau, EDV-Technik, etc. beschäftigte und dies zum Teil immer noch tue.
 
Auch die fotografisch nicht sehr ergiebigen wilden
Party- und Festival-Zeiten sollten nicht unerwähnt bleiben.
Allerdings, ich bereue nichts! ;-)
Trotz dieser Unterbrechungen blieb das Thema Fotografie,
in Form einer griffbereiten Kamera eigentlich ständig aktuell,
und daran hat sich auch bis heute nichts geändert.
( ...ausgenommen die Kamera natürlich. )

An dieser Stelle auch ein großes DANKESCHÖN an meine Freundin Astrid,
die es mit bemerkenswerter Geduld erträgt, dass ich mich häufig zu unmöglichen Zeiten
an den unmöglichsten Orten herumtreibe, um möglicherweise unmögliche Aufnahmen zu machen.

Beruflich arbeite ich seit meiner Ausbildung im Bereich Sondermaschinenbau
und vielleicht erklärt diese Tatsache auch meinen leichten Hang
zu fototechnischen „Sonderlösungen und Experimenten“... wer weiß? :-)

Wie man sieht, kann ich also leider nicht mit einer „fotografischen Vita“ wie z.B. einem
Studium der Fotografie oder Ausbildung glänzen, sondern bin ein 100% Autodidakt.
Dies hat zu Folge, dass ich den „Mist“, den ich baue, beziehungsweise ablichte,
nicht auf Andere schieben kann, mich aber andererseits auch nicht in die Zwangsjacke
eines fotografischen Stils stecken lassen muss! ;-)
Natürlich soll dies nicht bedeuten, dass ein Studium o. ä. nicht von Vorteil ist.
Aber der Gedanke, dass man Sehen in einen Hörsaal lernen soll,
ist in gewisser Weise auch ein bisschen paradox, findet ihr nicht? ( kleiner Scherz! ) ;-))

Mein Ratschlag an alle, die sich mit dem Thema Fotografie auseinander setzen wollen:

Lasst euch nicht von irgendwelchen vermeintlich klugen Leuten in eine Richtung drängen,
sondern traut einfach euren eigenen Augen.

Die Fotografie kennt nur wenige Regeln und diese sind dazu da, um gebrochen zu werden!

Welcher Weg eingeschlagen wird, ist unwichtig. Hauptsache man bewegt sich!
© Kai Hormann
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