Kai Hormann Fotografie
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Kai Hormann Photography : Natur und Landschaftsfotografie aus dem Kreis Minden-Lübbecke.

© Kai Hormann

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LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE

 ÜBER DIE GESCHICHTE, TECHNIK UND VORGEHENSWEISE

IN DER LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE

Neben dem klassischen Porträtfoto ist die Landschaftsfotografie vermutlich eines der ältesten Themen im großen Themenpool

der Fotografie. Wichtige Fotografen wie z.B. Ansel Adams oder Edward Weston haben die Landschaftsfotografie bekannt gemacht

und dazu beigetragen, dass sie sich zu einer eigenen Kunstform im Bereich der Fotografie etabliert hat. Was aber ist eigentlich das faszinierende an einer Landschaftsaufnahme? Wo liegen Schwierigkeiten und Besonderheiten in der Bildgestaltung und mit welcher Ausrüstung wird gearbeitet? Diese und andere Fragen versuche ich im folgenden Artikel zu behandeln.




 

 





Welche Aussage hat eine Landschaftsfotografie?

Ein klassisches Landschaftsfoto sollte in erster Linie den Charakter, oder anders ausgedrückt,

den besonderen Zauber eines Ortes im Zusammenspiel mit besonderem Licht und der Sichtweise des Fotografen widerspiegeln.

Grob gesagt, transportiert ein gutes Landschaftsfoto eher eine Stimmung als eine, wie auch immer geartete, Aussage.

Natürlich sind auch hier die Übergänge fließend, so dass beispielsweise ein vom menschlichen Einflüssen veränderte Landschaft,

ebenso eine dokumentarische, ästhetische oder verstörende Wirkung/Aussage haben kann.

Als Fotograf sollte man sich daher nicht so sehr von den fotografischen Regeln, sondern in erster Linie vom eigenen Auge leiten lassen.


Landschaftsfotografie bei Nacht: Das Band der Milchstraße ( Panorama ).

Landschaftsfotografie bei Nacht : Ein Nächtlicher Blick auf die Milchstraße. Das Menschliche Auge kann diese Szene vor Ort nicht

wahrnehmen. Mit Hilfe von Langzeitbelichtung und hohen ISO Werten zeigt eine Kamera Dinge, die normalerweise verborgen bleiben. Panorama aus 5 Einzelaufnahmen, 01 Mai 2011. Es kostet wirklich Überwindung, bei Nacht um 2 Uhr im Moor unterwegs zu sein.

Leider sind zu früheren Zeitpunkten keine Aufnahmen dieser Art möglich, da die Straßenbeleuchtung erst um 1 Uhr abgeschaltet wird. Nächtliche Touren wie diese, bleiben allerdings lange in Erinnerung.


Zeigt ein Landschaftsfoto die Realität/Wirklichkeit?


Kurz: Eigentlich zeigt kein Foto die Realität! Schon das Medium selbst macht uns mit seiner Beschränkung auf 2 Dimensionen einen Strich durch die Rechnung. Auch die Wahl der Mittel, sowie, ganz besonders, die gestalterischen Einflüsse des Fotografen, wie z.B.

Wahl der Perspektive, Brennweite, Blende, Bildaufbau, Format, etc. fließen in das Resultat mit ein. Somit ist eine Landschaftsfotografie

(und nicht nur diese) immer eine, manchmal verklärende, Interpretation der Wirklichkeit aus der Sicht des Fotografen.
Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang, gerade im Bereich der Digitaltechnik, auch sehr weitreichende Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung. Dies kann soweit gehen, dass durch entfernen/hinzufügen von Bildbestandteilen aus der Ursprungsaufnahme ein völlig anderes Bild, oder besser gesagt, eine Kollage, entsteht. Diese Grenzen der Bearbeitung muss natürlich jeder Fotograf selber festlegen.

Meiner Meinung nach kann Sensordreck oder ein unpassender Kondensstreifen am Himmel dezent entfernt werden, während das

berühmte „Berge versetzen“ oder „Digitale Landschaftsgärtnerei“ vermieden werden sollte.


Die so häufig propagierte „Lehre der reinen Fotografie“ die mit der Verwendung von unbearbeiteten Aufnahmen einher geht,

hat im Bereich Dokumentar/Reportagefotografie noch eine gewisse Berechtigung, aber im Prinzip gibt ( und gab es ) sie eigentlich nie.

Mit der Wahl der Kamera, des Objektives, der Blende, des Weißabgleichs oder des analogen Filmmaterials, etc. hat die Bearbeitung

und Bildbeeinflussung schon stattgefunden. Auch zu Zeiten der analogen Schwarz/Weiß Fotografie wurde mit Hilfe von Farb-Filtern,

Verlauf-Filtern oder durch Abwedeln oder Maskieren in der Dunkelkammer, Einfluss auf das Endergebnis genommen.

Bei einer Digitalaufnahme ist es also nur eine logische Konsequenz, dass, beispielsweise durch die Wahl des RAW-Format,

die Kontrolle über die Aufnahme beim Fotografen bleibt, anstatt sie einer undurchsichtigen Kameraautomatik zu überlassen.


Grundsätzliches zu Landschaftsfotografie.


Generell hat man bei der Landschaftsfotografie keine Erfolgsgarantie auf schnelle und ansprechende Resultate.

Faktoren wie Wetter, Vegetation, Jahreszeit und Tageszeit beeinflussen das Ergebnis und erfordern eine passende Vorbereitung,

Geduld und nicht zuletzt, eine gute Portion Glück.

 
In den Anfangszeiten der Landschaftsfotografie, als Fotografen wie Ansel Adams mit einer Laufbodenkamera, Stativ und nur wenigen Fotoplatten durch die Wildnis zogen, war Geduld und grundlegende Kenntnisse über die Natur das Erfolgsrezept für gute Aufnahmen.
Die begrenzte Anzahl an vorhandenen Planfilmmaterial sowie der, durch kleine Blenden-werte und relativ unempfindlichen Film,

bedingte Einsatz eines Statives erforderte damals große Sorgfalt bei der Wahl von Motiv und Perspektive.

Viele dieser vermeintlichen Unzulänglichkeiten sind im Zeitalter der Digitalkameras zwar mittlerweile passe' aber die grundlegende Vorgehensweise ist im Prinzip gleich geblieben.


Insbesondere der Aufbau und Einsatz eines Stativ führt auch heute noch zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Motiv und

somit meistens zu einem besseren Ergebnis. Natürlich ist das Licht immer noch ein Unsicherheitsfaktor, der auch bei bester Planung dazu führen kann, dass das erhoffte Bild nicht gelingt oder nicht realisierbar ist. Man muss als Landschaftsfotograf also immer darauf gefasst

sein, dass eine Tour ergebnislos endet. Nicht planbare Faktoren im Zusammenspiel mit einer genauen Beobachtung der Natur sowie das Glück, zu richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, machen das Thema Landschaftsfotografie eigentlich erst reizvoll und spannend.


Landschaftsfotografie bei schlechten Wetter

Landschaftsfotografie bei Sturm und Regen : Durchzug einer Böenwalze über dem Großen Torfmoor. Auch bei Regen

und vermeintlich schlechten Wetter sind spannende Aufnahmen möglich. Der mittig gesetzte Horizont unterstreicht die Symmetrie zwischen Wolken und Wellen. Wetterfeste Kleidung sollten zu Ausrüstung eines Landschafts-Fotografen gehören.

Ein durch die Wolken brechender Sonnenstrahl taucht die Landschaft in besonderes Licht

Landschaftsfotografie im besonderen Licht : Sonnenstrahlen brechen nach einem Regenschauer im Frühjahr durch die Wolkendecke.  Geduld  zahlt sich manchmal aus.

Für diese Aufnahmen muss ebenfalls Regen in kauf genommen werden, aber das Ergebnis und  Erlebnis vor Ort ist die Mühe wert.

Vorbereitung und Planung.


Wie schon zuvor gesagt, gibt es bei der Landschaftsfotografie keine Erfolgsgarantie, aber mit einer passenden Vorbereitung kann die

Aussicht auf eine gelungene Aufnahme deutlich erhöht werden. Für einen Fotograf ist passendes Licht das wichtigste gestalterische

Element. Im Gegensatz zum Fotostudio kann eine Landschaft natürlich nicht mit mit einer Blitzanlage ausgeleuchtet werden.

Man muss also zwangsläufig mit dem Licht arbeiten, das vor Ort vorgefunden wird.


 Einflüsse wie Wetter, Jahreszeit und Tageszeit beeinflussen das vorhandene Licht und sollten mit genauer Beobachtung, in die Routen-

und Motiv -Planung einfliessen. Einen groben Anhaltspunkt für eine erfolgreiche Tour gibt meistens schon der Blick auf den Wetterbericht

oder das Regenradar. Nebel, Wolken aber auch Schnee oder Regen sind wichtige Motivbestandteile. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten

sorgt eine veränderte Vegetation und ein anderer Sonnenstand für weitere Abwechslung bei der Wahl der Motive.

Die Tageszeit ist allerdings den anderen Kriterien übergeordnet und stellt im Prinzip das wichtigste Element der Planung dar.

Während die hochstehende Mittagssonne mit kurzen, harten Schlagschatten und wenigen Kontrasten eher ungeeignet ist,

bieten die Abend- oder Morgenstunden häufig reizvolle Lichtsituationen. Sehr vielversprechend für eine gelungene Aufnahme ist auch

die Zeit vor oder nach Sonnenuntergang. Durch das gedämpfte meist rötliche/bläuliche Licht und die nicht vorhandenen harten Schatten

ergeben sich spannende Möglichkeiten. In der Fototechnik hat sich für diese Zeit der Begriff „Blaue Stunde“ etabliert.

Natürlich ist auch die richtige Kameraausrüstung und passende Kleidung nicht unwichtig, aber dazu später mehr.



Bildaufbau, Kamera-Standpunkt & Perspektive.


Neben den passenden Licht- und Wetterverhältnissen ist bei einer Landschaftsaufnahme auch die Wahl des Kamera-Standpunkts und,

damit zusammenhängend, auch die Wahl der passenden Aufnahme-Perspektive von Bedeutung.

Vor Ort ist es deshalb sinnvoll einen Überblick über die nähere Umgebung zu bekommen. Gerade Pflanzen, Felsen oder Äste/Wurzeln, die

sich in unmittelbarer Nähe zum Kamera-Standpunkt befinden, können durch eine niedrige Kameraposition (Stichwort: Frosch-Perspektive),

ein reizvoller Bildbestandteil der späteren Aufnahme sein. Im Gegensatz zu anderen Arten der Fotografie, gibt es im Bereich Landschaftsfotografie meistens nicht nur ein Bild bestimmendes Motiv, sondern eine wechselnde Anzahl von Motiv-Bestandteilen.

Diese Bestandteile wie z.B. Vordergrund, Blick-lenkender Bereich, Hintergrund/Horizont und Himmel sollten in der Aufnahme zu einem,

für den Betrachter harmonisch wirkenden Ganzen in Bezug zueinander gebracht werden. Um diese Aufgabe erfolgreich zu bewältigen,

ist es von Vorteil ein paar Regeln zu kennen, um diese bei Bedarf, anzuwenden. Die, in den folgenden Bildern gezeigte, Zwei-Drittel-Regel

(engl. Rule of thirds) kann z.B. dabei helfen, einen stimmigen, den Blick des Betrachters führenden Bildausschnitt zu wählen.

Allerdings können diese Regeln aus der klassischen Gestaltungslehre nur dann angewandt werden, wenn es dem Motiv auch zugute

kommt. Im Zweifelsfall sollte ein Fotograf immer seinen Augen vertrauen und alle Regeln in den Wind schlagen.  

            




Zeiger über das Bild bewegen, um Hilfslinien anzuzeigen.

Bildgestaltung : Wenn das Motiv es erfordert, kann auch von Regeln

abgewichen werden. Der fast mittige Horizont unterstreicht hier die Symmetrie in der Spiegelung des Sees.


Bildgestaltung : Ein Landschaftsfoto in der klassischen Bildaufteilung nach der Zwei - Drittel - Regel  ( Goldener Schnitt ) .


Bildgestaltung : Durch die Wahl des Hochformat und einem hochgesetzten Horizont wird die Tiefenwirkung unterstützt.

Das Auge des Betrachters wird durch die Motivbestandteile

im Vordergrund in das Bild geführt. Um eine durchgängige

Schärfe zu erreichen, wurde auf Hyperfokaldistanz fokussiert.


Die passende Ausrüstung.


Grundsätzlich eignet sich jede Kamera für die Landschaftsfotografie, allerdings bietet eine optimal auf den Bereich Landschaft abgestimmte Ausrüstung gerade in Grenzsituationen wie z.B. wenig Licht oder sehr starken Helligkeitsunterschieden einfach mehr Möglichkeiten.

Die einzelnen Bestandteile der Ausrüstung werden im folgenden Teil behandelt.


Das Stativ:


Ein sehr wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Teil der Ausrüstung, ist ein gutes und dem Gewicht der Kamera entsprechend stabiles Stativ. Welche Marke oder Material bei einem Stativ bevorzugt wird, bleibt den eigenen Vorlieben überlassen. Generell sollte ein Stativ

aber eine gute Mischung aus Stabilität und möglichst geringen Gewicht besitzen. Eine große Hilfe sind flexibel einstellbare Stativbeine,

um auch in Bodennähe oder unebenen Gelände arbeiten zu können. Gerade bei längeren Touren macht sich jedes zusätzliche Gramm

an Gewicht sehr schnell bemerkbar. Bei der Wahl des Stativkopfes steht der klassische 3D Neiger und der sogenannte Kugelkopf zu

Auswahl. Welche dieser Bauformen eingesetzt wird, entscheidet auch hier wieder der Geschmack und die persönliche Arbeitsweise.

Wer flexibel sein möchte, oder mehrere Kameras einsetzt, sollte auch eine Schnellkupplung für den Stativkopf ins Auge fassen.

Wie schon an anderer Stelle gesagt, hilft ein Stativ nicht nur bei Aufnahmen mit langen Verschlusszeiten oder grösseren Brennweiten.

Es bringt, bedingt durch den Aufbau und das Ausrichten der Kamera, zwangsläufig auch Ruhe und damit ein genaueres Befassen mit

dem Motiv mit sich.


Landschaftsfotografie mit Stativ bei wenig Licht

Landschaftsfotografie in der Dämmerung : Die Zeit zwischen Tag und Nacht bringt Farbe in die Landschaft und lässt das Licht schwinden. Hier kommt ein Stativ zum Einsatz.

Landschaftsfotografie mit ND Filter: Wildbach bei Invermoriston, Schottland

Landschaftsfotografie mit Graufilter : Wildbach in den schottischen Highlands. Eine Aufnahme die, auf Grund des Wolken-verhangenen Himmels und der zusätzlich mit Hilfe eines Graufilters ( ND Filter ) verlängerten Belichtungszeit, ohne Stativ nicht möglich  wäre.


Die Kamera:


Bei der Wahl der Kamera ist die Ausstattung, der Preis und der persönliche Anspruch das ausschlaggebende Kriterium. Prinzipiell ist jede

Kamera für die Landschaftsfotografie geeignet, aber Kompaktkameras fehlen z.B. häufig wichtige Dinge wie kurze Brennweite,

manuelle Eingriffsmöglichkeiten oder Filtergewinde, weshalb eine digitale Spiegelreflexkamera bzw. eine Kamera mit Wechsel-Objektiven

hier meistens die bessere Wahl ist. Ob diese Kamera einen Vollformat-Sensor besitzt, oder ein Modell mit sogenannten APS-C bzw.

Four Thirds Format ist, bleibt den Ansprüchen des Fotograf überlassen. Auf Grund des, durch die größeren Pixel bedingten größeren

Dynamikumfangs, sind Vollformat Kameras mit einem Sensor in der Größe von 35mm Film oder APS-C Modelle ideal für Landschaftsfotos.

 
Auch das Rauschverhalten richtet sich nach der Größe des Sensors, allerdings wird in der Landschaftsfotografie relativ selten mit hohen

ISO-Werten gearbeitet, weshalb das Rauschverhalten nicht ganz so stark ins Gewicht fällt. Die Zeitautomatik ( AV ) ist im Regelfall

die einzig sinnvoll einsetzbare Automatik im Bereich der Landschaftsfotografie. Mit ihrer Hilfe ermittelt die Kamera zu einem,

vom Fotografen eingestellten Blendenwert ( der wiederum für die nötige Schärfentiefe verantwortlich ist ), eine passende Verschlusszeit.

Der Einsatz von Objektiv-filtern oder besondere Lichtsituationen kann aber eine Korrektur, bzw. eine voll-manuelle

Einstellung der Kamera erfordern. Bei der Anschaffung sollte also auf diese manuellen Eingriffsmöglichkeiten geachtet werden.

Weitere nützliche Ausstattungsmerkmale sind, unter anderem auch, Anschlussmöglichkeiten für einen Fernauslöser,

eine Belichtungskorrektur, Spotmessung sowie die Möglichkeit zu Erstellung einer Belichtungsreihe. Ein Fernauslösung oder,

falls kein Fernauslöser vorhanden ist, ein Selbstauslöser mit kurzer Vorlaufzeit ist für das erschütterungsfreie Auslösen der Kamera

bei langen Verschlusszeiten nötig. Ohne Fernauslösung kann es selbst auf einen Stativ zu Verwackelungs-Unschärfen in der Aufnahme

kommen. Eine Spotmessung und eine manuell mögliche Korrektur der Belichtungswerte ist gerade bei sehr kontrastreichen Motiven

wie z.B. Sonnenuntergänge von Vorteil.


Mit der Digitalfotografie kam auch eine Technik namens HDRI ( High Dynamic Range Image ) in den fotografischen Alltag.

Die besagte Technik, mit der mittels einer Software aus mehreren unterschiedlich belichteten Aufnahmen ein Bild mit sehr hohen

Kontrastumfang errechnet wird, entspricht in den Grundzügen einer automatisierte Fortführung des, von Fred Archer und Ansel Adams

entwickelten Zonensystems. HDRI erfreut sich mittlerweile, besonders im Bereich Landschaft und Architektur einer großen Beliebtheit,

deshalb bieten immer mehr Kameras die Möglichkeit zu Erstellung einer automatischen Belichtungsreihe.

Man sollte die, für die Verarbeitung eingesetzte HDRI-Software allerdings im Zweifelsfall manuell korrigieren können,

da die Ergebnisse häufig ein wenig übertrieben wirken. Grundsätzlich kann eine hochwertige Kamera den Weg zu einer guten Aufnahme

in gewisser weise unterstützen, eine Garantie stellt sie aber nicht dar.


Ein gutes Auge des Fotografen ist auch im Bereich Landschaftsfotografie die Voraussetzung für eine  gelungenen Aufnahme.

Landschaftsfotografie in der blauen Stunde

Landschaftsfotografie in der blauen Stunde :  Das letzte Licht,

der hinter dem Horizont verschwundenen Sonne,

taucht die Landschaft in spektakuläre Farben.

Obersee Bayern Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie in den Bergen : Ein Bergsee in den

bayerischen Alpen. Die belaubten Äste eines Baums und der aus

dem Wasser ragende Fels, führen den Blick des Betrachters

und sorgen mit diesem natürlichen Rahmen für eine passende

Bildgestaltung.

Das Objektiv:


Bei der Wahl der eingesetzten Objektive ist es wichtig, sich im Vorfeld ein paar Gedanken über die eigenen fotografischen Vorlieben

und die technischen Eigenheiten der Optik zu machen. Auf die von den Herstellern vielfach beworbene Autofokus-Geschwindigkeit

muss hierbeinicht unbedingt geachtet werden, da in der Landschaftsfotografie eine manuelle Fokussierung meistens von Vorteil ist.  


Im Bereich Landschaftsfotografie kommen auf Grund der weitläufigen Motive und der angestrebten dramatischen Bildwirkung

relativ oft kurze Brennweiten zum Einsatz. Weitwinkelobjektive besitzen bei gleicher Blendenwahl eine höhere Schärfentiefe gegenüber

längeren Brennweiten. Natürlich entscheidet aber auch hier das Motiv und das Auge des Fotografen über den Einsatz, da mitunter auch

größere Brennweiten Verwendung finden, um beispielsweise eine Baumreihe am Horizont oder ein anderes Detail festzuhalten.

Festbrennweiten liefern in der Regel eine bessere Bildqualität als eine Zoom-Optik, dieser Vorteil wird aber mit der Festlegung

auf eine Brennweite bzw. durch Mehrgewicht bei der Mitnahme von mehreren Festbrennweiten erkauft.

 

Eine Sonderrolle unter den Festbrennweiten nehmen die sogenannten T&S ( Tilt und Shift ) Objektive ein.

Diese Art von Objektiven bei denen das Linsensystem gegenüber der Sensorebene verschwenkt oder/und verschoben werden kann,

werden in der Architektur- und Landschaftsfotografie verwendet, um die Schärfeebene gezielt zu erweitern oder stürzende Linien

zu neutralisieren. T&S Objektive haben neben den genannten technischen Vorteilen, die gleichen Einschränkungen der normalen

Festbrennweiten und besitzen keinen AF. Um eine gewisse Flexibilität bei der Wahl der Motive zu erreichen, kann als Kompromiss also

durchaus auf ein gutes Zoom-Objektiv mit einem Brennweitenbereich von ca. 16-40 mm ( bezogen auf 35mm Kleinbild ) und einem

leichten Tele zurückgegriffen werden. Da insbesondere Weitwinkel-Objektive eine erhöhte Anfälligkeit für Streulicht und

Reflexionen ( lens flares ) besitzen, sollte, wenn möglich, eine passende Sonnenblende zum Einsatz kommen.


Landschaftsfotografie mit Weitwinkel-Objektiven : Ein Sonnenaufgang über dem Moor.

Landschaftsfotografie mit Weitwinkel-Objektiven : Das Arbeiten

mit einem sehr kurzen 12mm Weitwinkel erfordert bei Vollformat-

Kameras eine gewisse Einarbeitungszeit.

Der extreme Bildwinkel von 122° benötigt größere Sorgfalt

bei der Wahl des Kamera-Standorts.


Weitwinkel Objektive für die Landschaftsfotografie.

Objektive für die Landschaftsfotografie : Vollformat-Brennweiten

ab ca.16mm besitzen in der Regel ein Filtergewinde.

Bei kleineren Brennweiten  verhindert dies meistens die,

in das Objektiv integrierte Sonnenblende. Diese Objektive können

nur mit einem Folien bzw. Gelantine-Filter vor dem hinteren

Linsenglied bestückt werden.


Von L. nach R.: 17-40mm, 12-24mm, 14mm.


Die Filter:


Fast jedes Objektiv besitzt an der Frontseite ein Filtergewinde. Ausnahmen bilden hier nur die extrem kurzen oder langen Brennweiten,

die häufig eine Filteranbringung nur mittels Filtereinschub oder Folie zulassen. Farbfilter in den bevorzugten Farben Rot, Gelb, Grün dienten

zu Zeiten der Analogen Schwarzweiß-Fotografie dem Zweck, Farbbereiche innerhalb des Motivs zu unterdrücken oder hervorzuheben.

Ein Rotfilter färbt beispielsweise einen Blauen Himmel in einer Schwarzweiß Aufnahme fast Schwarz, während grüne Bildbestandteile wie

Vegetation aufgehellt werden.


Viele, der mit Chemischen Filmmaterials sinnvoll einsetzbaren Filter, sind im Bereich der Digitalfotografie eigentlich nicht mehr nötig,

bzw, lassen sich mit anderen Mitteln in der Nachbearbeitung realisieren. UV-Filter machen nur noch in sehr staubigen oder feuchten

Umgebungen einen Sinn, da sie eine gewisse Schutzwirkung für die Frontlinse darstellen. Das vor dem Sensor verbaute Filterglas einer

Digitalkamera besteht aus mehreren Schichten, die Störwirkungen im Bereich UV, IR, sowie Antialiasing ( Moiré- Effekte ) neutralisieren.

Farbkorrekturfilter wie Sky, Warm- oder Kaltfilter, sind durch den Weißabgleich der Digital-Kamera überflüssig geworden.

 

Allerdings gibt es gerade im Bereich Landschaftsfotografie eine kleine Anzahl von Filtern, die auch in der Digitalen Nachbearbeitung nicht,

oder nur mit großen Aufwand zu ersetzen sind. Graufilter ( ND Filter ) die es in verschiedenen Stärken gibt, dienen vornehmlich dazu,

Belichtungszeiten in einer hellen Umgebung zu verlängern. Sehr oft werden ND Filter auch bei fließenden Gewässern oder Wolken

durchsetzen Himmel eingesetzt, um den bekannten Nebel-Fließeffekt zu erzielen. Eine Variante des Graufilter ist der Grauverlaufsfilter

( ND-Gradual ). Ein Verlauffilter hilft, starke Helligkeitsunterschiede im Bild zu neutralisieren und damit eine gleichmäßige Belichtung zu

erreichen. Da diese Helligkeitsunterschiede je nach Motiv und Bildformat an unterschiedlichen Stellen der Aufnahme auftreten,

empfiehlt es sich, einen Verlaufsfilter mit einer dreh- und verschiebbaren Filterhalterung, die es in div. Größen gibt, anzuschaffen.



Wirkung eines Grauverlaufsfilter in der Landschaftsfotografie.

Landschaftsfotogafie mit Grauverlaufsfilter : Der normalerweise

überbelichtete Himmel wird für eine gleichmässige Belichtung

abgedunkelt. Es gibt, neben den div. ND Stärken, zwei Varianten:

ND Grad SD ( sanfter Verlauf ) ND Grad HD ( harter Verlauf ).



Diverse Verlauffilter Bauformen, die in der Lanschaftsfotografie zum Einsatz kommen.

Verlaufsfilter für die Landschaftsfotografie :

Grauverlaufsfilter undVerlaufsfilter in diversen Stärken und

Bauformen. Von L. nach R. : Cokin X Pro Filtersystem, Cokin P

Filtersystem, 77mm Schraubfilter. Weitere Filter Hersteller sind

u.A. : Lee, Tiffen, Formatt/Hitech oder Schneider Kreuznach.


Weitere Filter: Polarisationsfilter.

Ein Polarisationsfilter ( kurz Polfilter ) ist ein weiterer Filter, der auch digital sinnvoll eingesetzt werden kann.

Polfilter bestehen aus einer sehr dünnen Filterfolie die sich zwischen zwei Trägergläsern befindet.

Diese Polfilterfolie filtert das Polarisierte Licht der Sonne je nach Stellung des Filter und hilft damit, störende Reflexionen auf glatten

nichtmetallischen Oberflächen wie z.B. Wasser, Glas, etc. zu unterdrücken oder, je nach Filterstellung des drehbaren Filters auch zu

verstärken. Im Bereich Landschaftsfotografie werden Polfilter, auf Grund der Reflexionsunterdrückung, auch sehr gerne für die Sättigung

der Farben eingesetzt. Da das Blau des Wolkenlosen Himmels einen grossen Anteil an Polarisierten Licht besitzt, können mit Hilfe eines

Polfilters Wolkenstrukturen und Sättigung/Helligkeit hervorgehoben werden. Am stärksten tritt dieser Effekt bei einer 90° Stellung zu Sonne

auf. Auch ein Regenbogen kann mit Hilfe eines Polfilter endweder stark intensiviert oder fast gänzlich aus der Aufnahme verschwinden.

Polarisationsfilter werden heute fast nur noch in der Zirkular Polarisierenden Variante angeboten. Die ältere Lineare Version hat zwar eine

leicht stärkere Filterwirkung, kann aber zu Störung/Beeinträchtigung des Autofokus und der Belichtungsmessung moderner

Kamerasysteme führen. Da die Planlage und Güte der Filterfolie zwischen dem Trägerglas, entscheidend für die Schärfe

einer Aufnahme ist, sollte beim Kauf eines Polfilters generell auf Markenware geachtet werden. Hochwertige Filter zeichnen sich durch

eine mehrfache Vergütung der Glasflächen sowie durch eine äussere Verkittung der Glasränder ( nach Käsemann ) aus und sind

wesentlich besser gegen äussere Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit geschützt.


Eine relativ seltene Variante der Polfilter stellen die farb-variierenden Polfilter ( Gold n' Blue ) dar.

Hierbei wird zusätzlich zum Polarisations - Effekt noch eine, mit der Drehung des Filters variierende Farbtönung erreicht.

 

Ebenfalls ein eher exotischer Vertreter im Bereich der Filtertechnik ist der sogenannte Redhancer.

Dieser Filter erhält seine Filterwirkung nicht durch eine Einfärbung des Glases sondern durch eine Beimengung der Metall-Legierung

Didymium ( auch Didym ). Diese spezielle Chemische Zusammensetzung des Filterglases sorgt für eine Verstärkung der Rötlichen Anteile

in der Aufnahme, ohne dabei andere Farbanteile stark zu beeinflussen.


Noch ein Tipp: Bei der Anschaffung eines Filters sollte immer der Filter-Durchmesser des größten Objektives genommen werden.

Die Adaptierung an andere, kleinere Objektiv-Durchmesser kann so kostengünstig mit sogenannten Stepdown Adapterringen erfolgen.


Landschaftsfotografie mit Polfilter: Obersee, Bayrische Alpen

Polarisationsfilter in der Landschaftsfotografie :

Ein Polarisationsfilter ( kurz: Pol-Filter ) intensiviert die Farben

und verringert, bei entsprechender Einstellung,

Reflexionen auf glatten Flächen, wie z.B. Wasser.


Landschaftsfoto mit Hilfe eines Polfilter und Grauverlaufsfilter in Norwegen

Landschaftsfotografie mit div. Filtern : Norwegische Landschaft.

Hier wurde der Polarisationsfilter zusammen mit einem

Grauverlaufsfilter eingesetzt.

Nützliche Hilfsmittel:


Einige DSLR Kameramodelle bieten die Möglichkeit, die reguläre Sucherdmattscheibe gegen eine Mattscheibe mit Gitter-Einteilung

zu wechseln. Dieses Gitternetz innerhalb des Suchers ist hilfreich um die Kamera waagerecht zum Horizont zu platzieren und einen

stimmigen Bildschnitt zu erreichen. Seit geraumer Zeit gibt es auch Kameramodelle, die dieses Gitternetz bei Bedarf mit Hilfe eines LCD

in den Sucher einblenden. Auch eine Wasserwaage für den Blitzschuh oder elektronisch in der Kamera realisiert,

erleichtert das Ausrichten der Kamera im Gelände.


Da die Landschaftsfotografie keine reine Schönwetter-Angelegenheit darstellt, sollte auch über einen Regenschutz für das Kamerasystem

nachgedacht werden. Viele Kameragehäuse sind zwar in gewisser Weise spritzwassergeschützt, halten aber einen länger anhaltenden

Regenguss u.U. nicht stand. Meistens reicht schon eine transparente Plastikfolie mit einer Aussparung für den Sucher, die mit Hilfe von

Gummiringen an der Kamera befestigt wird, um diese Regen-resistent zu machen. Da sich bei ungünstigen Witterungsverhältnissen

Kondenswasser auf der Frontlinse des Objektives oder dem Sucherglas niederschlagen kann, sollte ein Reinigungstuch oder Papier

griffbereit sein.

Gerade bei einer Fototour in der Dämmerung kann es passieren, dass der Fotograf von der Dunkelheit überrascht wird. In diesem Fall

ist eine kompakte Taschenlampe ( besser 2 ) in der Fototasche eine große Hilfe. Für unbekanntes Terrain kann auch ein GPS-Gerät sinnvoll

sein. An warmen Sommerabenden sind, insbesondere in der Nähe von Gewässern, sehr viele Stechmücken und Bremsen unterwegs.

Ein gutes Insektenschutzmittel hilft nicht nur gegen diese Plagegeister, sondern hält im gewissen Masse auch Zecken fern,

die im hohen Gras lauern. Allerdings sollte wegen der Zecken trotzdem nicht auf eine lange Hose verzichtet werden,

wenn der Weg durch hohes Gras oder Ähnliches führt.


Die passende Kleidung sollte vorausschauend und auf die Witterung abgestimmt, gewählt werden.

Eine dünne, Wind- und Regenfeste Jacke lässt sich relativ klein falten und findet so meistens in der Fototasche Platz. Für Touren im Winter

sind neben warmer Kleidung, wasserdichte und warme Stiefel ein Muss, da man als Landschaftsfotograf häufig abseits der Wege im hohen

Schnee unterwegs ist. Handschuhe, bei denen der vordere Teil der Finger abklappbar ist und die somit das Arbeiten mit der Kamera nicht

allzu sehr erschweren, findet man im Angel- oder Jagdbedarf. Auch die Akkus einer Digitalkamera leiden unter extremer Kälte und verlieren

schneller die Ladung. Ersatzakkus sollten daher bei Winter-Touren in Körpernähe transportiert werden,

damit sie bei Minus-Graden nicht auskühlen.


Landschaftsfotografie im Winter: Ein Winterabend im Moor

Landschaftsfotografie im Winter : An kalten Wintertagen mit

Minus-Temperaturen sollte immer an Ersatz-Akkus gedacht werden.


Tipps für die Landschaftsfotografie: Regenschutz mit Hilfe einer Kunststoff-Folie.

Tipps für die Landschaftsfotografie : Ein billiges Hilfsmittel

in Form einer Kunststoff-Folie. Mit einem Loch für den Sucher

und zwei Gummiringen schützt sie die Kamera bei  

Landschaftsfotos auch vor einen starken Platzregen.


Weitere Beispiele:


Landschaftsfoto aus niedriger Perspektive mit wichtigen Bildbestandteilen im Vordergrund

Landschaftsfotografie aus der Frosch-Perspektive. Gräser und

Pflanzen im Vordergrund werden zu wichtigen Bildbestandteilen.

Dämmerung über dem Moor.

Motiv eines nebeligen Herbsttages im Wiehengerbirge mit starken Kontrasten.

Auch ein trüber, nebeliger Herbsttag kann passende Motive und

spannendes Licht  zeigen. Das nebelverhangene Wiehengebirge.


Landschaftsfotografie mit Grössenvergleichen

Gebäude oder Personen im Bild können dabei helfen, die Maßstäbe

und die Weite einer Landschaft zu zeigen. Norwegen/Spitzbergen.


Landschaftsfotografie bei Nacht

Landschaftsfotografie bei Nacht. Ein Wolkenfächer wird vom

aufgehenden Mond angestrahlt. Großes Torfmoor.


Kirmes unter den Sternen Blasheimer Markt in der Dämmerung

Landschaftsfotografie im Hochformat :

Kirmes unter dem Sternbild

Großer Wagen. Der Blasheimer Markt

in der späten Abend-Dämmerung.


Landschaftsfotos  im Hochformat

Landschaftsfoto im Hochformat :

Der Betrachter wird mit Hilfe des

Holzwegs und der Perspektive in das

Bild geführt. Großes Torfmoor.

Abendlicht über La Gomera

Landschaftsfotografie im Hochformat :

Abendlicht an der Playa de Ingles.

La Gomera


Schwarz Weiß Aufnahme Bayerische Alpen

Landschaftsfotografie in Schwarz-Weiß : Aufsteigender Nebel

nach einem Regenschauer über den Bayrischen Alpen.

Landschaftsfotografie in SW

Landschaftsfotografie in Schwarz-Weiß :

Farne im Wiehengebirge.


Fazit:


Häufig sieht man einer Landschaftsaufnahme nicht an, wie viele erfolglose Versuche, welche Mühe und Schwierigkeiten und nicht zuletzt,

wie viel Glück zu ihrer Entstehung beigetragen haben. Trotzdem soll dieser Artikel natürlich nicht abschrecken,

sondern dem interessierten Leser oder der Leserin diese Art der Fotografie näher bringen. Landschaftsfotografie besteht zu einem nicht unerheblichen Teil aus erfolglosen Touren und Fehlversuchen. Hiervon sollte sich niemand entmutigen lassen!  Auf jeder Tour lernt man die Natur ein bisschen besser kennen, unabhängig davon, ob ein ein Foto „im Kasten“ ist, oder nicht. Zu guter letzt  noch ein wichtiger Hinweis: Dieses Tutorial kann nur eine grobe Vorgehensweise aus meiner Sichtweise darstellen. Das Medium Fotografie kennt keine Regeln!



                                                  


Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man für viele Mühen entschädigt wird,

wenn man, mit ein bisschen Glück, zu passenden Zeit, bei passenden Licht, am passenden Ort ist.

Diese und viele weitere Aufnahmen aus dem Bereich, Natur und Landschaftsfotografie,

sind auch in der Galerie zu finden.

Von: Kai Hormann

 - Allgemeines

 - Hilfsmittel

 - Das Stativ

 - Die Kamera

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 - Das Objektiv

 - Die Filter

 - Fazit

INHALT:

 - Bildaufbau

 - Beispiele

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