Kai Hormann Fotografie

Mikrokristalle und Chemie.

Mikroskopische Aufnahmen mit dem Schwerpunkt mikrokristalline Strukturen im polarisierten Licht.
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Adipinsäure Adipinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Adipinsäure

Adipinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Adipinsäure dient als Zwischenprodukt bzw. Vorprodukt für die Herstellung von Nylon und anderen Kunststoffen. Zusätzlich wird Adipinsäure auch als Lebensmittelzusatzstoff (E 355) verwendet und dient hierbei als Säuerungsmittel. In der Natur kommt sie in der Zuckerrübe oder der Roten Bete vor.

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Apfelsäure Apfelsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Apfelsäure

Apfelsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Apfelsäure wird als Lebensmittelzusatzstoff (E 296) verwendet und dient unter anderem als Antioxidationsmittel und Säuerungsmittel. In natürlicher Form kommt Apfelsäure z.B. in Äpfeln oder Weintrauben vor.

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Ascorbinsäure (Vitamin C) Ascorbinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Ascorbinsäure (Vitamin C)

Ascorbinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Ascorbinsäure ist umgangssprachlich als Vitamin C bekannt und wird unter anderem als Nahrungsergänzungsmittel genutzt. Als Lebensmittelzusatzstoff (E 300) dient Ascorbinsäure als Konservierungsmittel. In natürlicher Form ist Ascorbinsäure in vielen Obst und Gemüsesorten enthalten.

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Bernsteinsäure Bernsteinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Bernsteinsäure

Bernsteinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Bernsteinsäure wird als Lebensmittelzusatzstoff (E 363) hauptsächlich als Geschmacksverstärker eingesetzt. In der Chemischen Industrie wird Bernsteinsäure zu Herstellung von Polyester- und Alkydharzen verwendet. In der Natur kommt Bernsteinsäure, wie der Name schon sagt, in Bernstein oder Braunkohle, aber auch z.B. in Rhabarber/Tomatensäften vor.

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Zitronensäure Zitronensäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Zitronensäure

Zitronensäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Zitronensäure oder auch Citronensäure kommt in vielen Obstsorten, aber auch in Nadelhölzern, Pilzen und anderem vor. Zitronensäure wird als Lebensmittelzusatzstoff (E 330) zu Konservierung und als Säuerungsmittel eingesetzt. Auf Grund ihrer Kalklösenden Eigenschaft wird sie in vielen Reinigungsmitteln und Entkalkern eingesetzt.

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Coffein Coffein-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Coffein

Coffein-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Coffein oder auch Koffein ist im Allgemeinen als stimulierender Bestandteil von Kaffee, Tee oder Cola bekannt. Auf Grund der anregenden Wirkung ist Coffein die am häufigsten konsumierte psychoaktive, pharmakologisch wirksame Substanz.

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Harnstoff (Adblue, etc) Harnstoff-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Harnstoff (Adblue, etc)

Harnstoff-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Harnstoff wird zur Verminderung von Stickoxiden bei Kraftwerken und Verbrennungsmotoren verwendet. In der deutschen Automobilindustrie ist die wässrige Harnstofflösung unter dem Namen AdBlue bekannt. Zusätzlich wird Harnstoff auch als Dünger oder zu Herstellung von Melamin in der Spanplattenproduktion eingesetzt. Medizinisch und Kosmetisch hat Harnstoff eine hornlösende Wirkung und findet in diversen Cremes und Salben Verwendung.

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Hydrochinon Hydrochinon-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Hydrochinon

Hydrochinon-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Hydrochinon wurde lange Zeit als Reduktionsmittel zum Entwickeln von chemischen Filmen und Bildern eingesetzt. Auf Grund seiner toxischen und vermutlich krebserregenden Eigenschaften ist Hydrochinon mittlerweile durch unbedenklichere Substanzen ersetzt worden. Auch die kosmetische Verwendung in Hautcremes mit aufhellender Wirkung ist in der EU verboten.

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Kaliumnitrat Kaliumnitrat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Kaliumnitrat

Kaliumnitrat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Kaliumnitrat oder auch Salpeter kommt in der Natur in Form von Mineralischen Ausblühungen vor. Wirtschaftlich relevante Vorkommen gab es früher in China und Südostasien. Als Lebensmittelzusatzstoff (E 252) dient es als Pökelsalz der Konservierung. Unter anderem ist Kaliumnitrat ein wichtiger Bestandteil von Schwarzpulver.

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Kupfersulfat Kupfersulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Kupfersulfat

Kupfersulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Kupfersulfat kommt in der Natur als Verwitterungsprodukt von Kupfererzen vor, allerdings findet man es auf Grund seiner guten Wasserlöslichkeit nur in sehr trockenen Gebieten in mineralischer Form. In der chemischen Industrie findet Kupfersulfat unter anderem in der Galvanik Verwendung. Der Einsatz im Bereich Pflanzenschutz wurde wegen der gewässerschädlichen Wirkung mittlerweile stark eingeschränkt.

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L-Glutaminsäure L-Glutaminsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

L-Glutaminsäure

L-Glutaminsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
L-Glutaminsäure zählt zu den Aminosäuren, die der menschliche Körper teilweise selbst herstellen kann. Sie hat dort eine wichtige Funktion als Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. L-Glutaminsäure kommt in vielen Proteinen vor und ist damit in jedem eiweißhaltigen Nahrungsmittel vorhanden. L-Glutaminsäure bzw. Glutamat wird als Lebensmittelzusatzstoff (E 620) als Geschmacksverstärker eingesetzt.

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Magnesiumsulfat Magnesiumsulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Magnesiumsulfat

Magnesiumsulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Magnesiumsulfat ist farb- und geruchlos und hat einen sehr bitteren Geschmack. Umgangssprachlich ist es deshalb auch als Bittersalz bekannt. Magnesiumsulfat wird als Düngemittel insbesondere für Obstbäume und Nadelgehölze eingesetzt. Medizinisch findet Magnesiumsulfat auch als Abführmittel Verwendung.

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N-Acetylcystein N-Acetylcystein-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

N-Acetylcystein

N-Acetylcystein-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
N-Acetylcystein oder auch Acetylcystein (ACC) ist eine synthetisch hergestellte chemische Verbindung, welche wegen ihrer schleimlösenden Wirkung in der Medizin als Hustenlöser eingesetzt wird, obwohl diese Wirkung nicht zweifelsfrei belegt ist. Acetylcystein wird auch als Gegenmittel im Fall einer Paracetamol-Vergiftung verabreicht.

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Natriumcarbonat (Soda) Natriumcarbonat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Natriumcarbonat (Soda)

Natriumcarbonat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Natriumcarbonat wird umgangssprachlich auch als Soda/Waschsoda bezeichnet. Als Lebensmittelzusatzstoff (E 500) wird es als Säureregulator verwendet. Hauptsächlich wird Natriumcarbonat aber seit langem als Reinigungsmittel und Rohstoff für die Glasschmelze genutzt. Schon im alten Ägypten wurde Soda/Natriumcarbonat zu Mumifizierung eingesetzt.

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Natriumchlorid (Kochsalz) Natriumchlorid-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Natriumchlorid (Kochsalz)

Natriumchlorid-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Natriumchlorid oder auch Kochsalz kommt in der Natur in großen Mengen in Form von Meersalz oder Steinsalz vor. Natriumchlorid ist als Speisesalz wichtiger Bestandteil der Ernährung und wird zum Würzen etlicher Gerichte genutzt. Natriumchlorid dient, neben vielen anderen Verwendungen, zu Konservierung von Lebensmitteln und wird als Streusalz im winterlichen Straßendienst eingesetzt.

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Natriumcyclamat (Süßstoff) Natriumcyclamat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Natriumcyclamat (Süßstoff)

Natriumcyclamat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Natriumcyclamat oder Cyclamat ist hauptsächlich als synthetischer Süßstoff bekannt. Als Lebensmittelzusatzstoff (E 952) ist er Teil von vielen kalorienreduzierten Lebensmitteln. Normalerweise wird Natriumcyclamat vom menschlichen Körper nicht verstoffwechselt und verlässt den Organismus über die Nieren.

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Natriumhydrogensulfat Natriumhydrogensulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Natriumhydrogensulfat

Natriumhydrogensulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Natriumhydrogensulfat dient als Lebensmittelzusatzstoff (E 514) zu Säureregulation und als Festigungsmittel. Zusätzlich hilft es bei der pH-Wert Regulierung in Schwimmbädern und ist Bestandteil von diversen Reinigungsmitteln.

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Natriumthiosulfat (Fixiersalz) Natriumthiosulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Natriumthiosulfat (Fixiersalz)

Natriumthiosulfat-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Natriumthiosulfat wird in der analogen Fotografie als Fixiermittel eingesetzt und ist deshalb auch umgangssprachlich als Fixiersalz bekannt. Darüber hinaus wird Natriumthiosulfat auch in der Galvanotechnik und als medizinisches Gegenmittel bei Cyanid Vergiftungen eingesetzt.

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Acetylsalicylsäure Acetylsalicylsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Acetylsalicylsäure oder auch ASS ist neben Ibuprofen und Paracetamol der am weitesten verbreitet Wirkstoff in schmerz-stillenden Medikamenten. Das bekannteste Synonym für ein ASS Medikament ist der Markenname Aspirin welcher von der Bayer AG eingeführt wurde.

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Oxalsäure Oxalsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann...

Oxalsäure

Oxalsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Oxalsäure kommt in der Natur u.A. in Rhabarber, Spinat, Knöterichgewächsen und Sauerklee vor und wird deshalb auch als Kleesäure bezeichnet. Oxalsäure wird von Imkern in den Wintermonaten zu Bekämpfung der Varroamilbe eingesetzt. Des Weiteren wird Oxalsäure auch als Bleichmittel genutzt.

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Paracetamol

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Paracetamol gehört neben Ibuprofen und Acetylsalicylsäure zu den gängigsten Wirkstoffen in Schmerzmitteln. Paracetamol kann aber bei zu hoher Dosierung schwere Leberschäden verursachen.

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Salicylsäure

Salicylsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Salicylsäure kommt als Pflanzenhormon in den Blättern, Blüten und Wurzeln verschiedener Pflanzen vor und dient dort als  regulatorisches Signal in Stresssituationen wie z.B. Trockenheit, Hitze oder Kälte. Salicylsäure dient außerdem zur Herstellung der Acetylsalicylsäure (ASS) welche in der Medizin als Schmerzstillender und entzündungshemmender Arzneistoff verwendet wird. Das bekannteste Medikament ist Aspirin.

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Schwefel

Schwefel-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Das Element Schwefel wird unter anderem bei Vulkanausbrüchen freigesetzt und ist somit in größeren Mengen in der Erdkruste zu finden. Schwefel dient als vielfältiger Grundstoff in der Industrie, wo er z.B. in der Pharmakologie, der Chemie oder der Stahlindustrie Verwendung findet.

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Weinsäure

Weinsäure-Mikrokristalle im polarisierten Licht. Mikroskopaufnahme, Vergrößerung ca. 50-100X. © Kai Hormann www.k-h-photo.de
Weinsäure kommt in natürlicher Form in z.B. in Weinpflanzen, Löwenzahn oder der Zuckerrübe vor. Neben vielen anderen Verwendungsmöglichkeiten kommt Weinsäure hauptsächlich in der Lebensmittelherstellung zum Einsatz. Hier dient sie als Lebensmittelzusatzstoff (E 334) zu Stabilisierung und als Säuerungsmittel.

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